Europacup Gippingen

Schon wieder gut eine Woche vergangen, aber die Vorbereitungen für die TransAlp und einiges an Schrauberei an den Rädern hielten ich vom Rechner fern. Aber Gippingen war gut, und mit dem 11. Platz fuhr ich knapp an den Top 10 vorbei!

In Friedberg hatte ich den Spaß am Einzelzeitfahren wiederentdeckt und ich freute mich auf die 14 anspruchsvollen km in Gippingen. Zuvor zog sich die Anreise etwas in die Länge, da Markus Bauer, nachdem er vor vielen Jahren aus der Behinderten-Klassifizierung flog und die Newcomerin Denise Schindler noch zu einem Schweizer Klassifizierer mussten um ihre Behindertenklasse einordnen zu lassen. Abends um 20:15 Uhr gings dann für die Vorbelastung auf die Rolle. Gewohnte Trainingszeit für mich.

Das EZF lief gut. Im ersten Anstieg gleich nach dem Start hielt ich mich zurück, immer die Watt Anzeige des SRMs im Auge. So konnte ich beide runden gleichmässig fahren. Am Ende war ich bei annähernd identischen Bedingungen 42 sec schneller als im Vorjahr. Michael Gallagher war mit einer Sekunde Unterschied annähernd gleich schnell im Vergleich zum letzten Jahr und auch Wolfgang Sacher hatte etwa die gleich Zeit. Für mich der Beweis, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Das Strassenrennen am Samstag begann sofort mit einem Hammer: Nach kurzem Auf und Ab geht es in einen etwa 160Hm langen Anstieg. Sofort wird von Andrea Tala attackiert und nur Michael Gallagher kann folgen. Ich fahre weiter im Hauptfeld. Runde zwei ist ruhiger, bevor in Runde drei und vier wieder Tempo gemacht wird. Leider zuviel für mich. Wieder verliere ich ganz am Schluss des Anstiegs den Anschluß und kann in der Abfahrt das Tempo zweier Dänen nicht mitgehen. Hier fehlt mir ein 11er Ritzel. Ich kann einfach nicht so schnell treten, wie es mein 13er verlangt… Blöd, denn die beiden schaffen wieder den Anschluss an das Feld. Aber immerhin eine Runde länger im Feld  gewesen als vergangenes Jahr.

Ich schließe mich mit Klausi Lungershausen zusammen und wir sammeln am Berg einen Dänen aus seiner Klasse auf. Am Berg lasse ich sie ihr Rennen fahren, im flachen spanne ich mich vorne rein und mache Tempo. So auch in der letzten Runde, in der ich die letzten 4km vorne fahre, während sich die beiden hinten für den Sprint belauern. Diesen verliert Klausi leider knapp.

Im Gesamtklassement komme ich auf den 11. Platz. Es läuft richtig gut. Am Zeitfahrer wird noch etwas “‘rumgefrickelt”, beim Strassenrennen muss ich die Leistungsspitze noch besser wegstecken können. Das kommt noch 😉

… und jetzt gehts dann zur TransAlp!!!

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